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Singlorin, der unsichtbare Zwergenbarde

Moderatoren: Maewa, Seidr

Singlorin, der unsichtbare Zwergenbarde

Beitragvon Singlorin » 6. Jul 2012, 02:40

Pssst...
Ja, hier drüben!
Ich bin's, der Singlorin.
Ja genau, Singlorin, der meist unsichtbare Zwergenbarde, der nur zufällig in Mittelerde aufzutauchen scheint und dann wieder für Wochen von Erdboden verschluckt wurde. Aber psst, nicht so laut! Ich flüstere nicht durch meinen dichten Bart, damit ich euch meinen vom Biere bewehten Atem erspare. Ha, doch nicht für hochnäsige Elben, undankbare Menschen und schwache kleine Hobbits! Wenn ein Zwerg rülpst, dann ist das schon ein Lied, aber Völker Euresgleichen wissen diese Kunst genauso wenig zu schätzen, wie einen ordentlichen Bart. Pah!

Ich will nur nicht auffallen. Dann bekommt auch keiner mit, dass ich furchtbar gerne am Wächterbund teilhabe, aber der Wächterbund kaum an mir teilhat. Wenn ich durch die Hallen von Moria ziehe, durch Fleiß und Tat dem sechsundfünfzigsten Zirkel entgegenstrebe und meine bekloppten Metalle behämmer', heult draußen meist der Uhu. Dann muss ich ganz alleine meine Lieder singen. Nicht immer, aber öfter als meiner lieb ist. Denn die Minen sind dunkel und voller Gefahren. Selbst einem gestandenen Erben Durins kann es in der Einsamkeit Angst uind Bange werden. Dann stimme ich meine Laute und ersinge mir ein Licht ins Dunkel.

So wie das hier:

Kalt leuchtet der Teller der himmelwärts strebt
So weiß und so strahlend, weißt du ob er lebt?

Ich seh' sein Gesicht,
Doch er grüßet mich nicht
Wenn er sein Haupt im Dunkel erhebt

Sein Strahlen ist hell und doch scheint alles grau
Geliehn' ist sein Leuchten, weiß jeder genau

Gibt er es zurück
Muss er gehn stück für stück
Und er fehlet im Morgentau

Scharf die Sichel und dick sein Bauch
Zwiegespalten ist er manchmal auch
Wandert nur wenn das Helle ruht
Der Herr von Ebbe und Flut

Es funkeln Rubine in Hallen aus Stein
Und doch sie verblassen im Mondenschein
Nicht einmal ein Zwerg
Traut sich unter den Berg
Ohne Tillion ergeben zu sein

Wenn einmal die Insel des Elbbaums verbrennt
Verschwindet das Dunkel wie jeder es kennt
Nur er bringt das Kühl
Auf das gute Mithril
das vor laurelins Frucht sich nur grämt

Scharf die Sichel und dick sein Bauch
Zwiegespalten ist er manchmal auch
Wandert nur wenn das Helle ruht
Der Herr von Ebbe und Flut

Scharf die Sichel und dick sein Bauch
Kommen und geh'n ist für ihn ein Brauch
Wandert nur wenn das Helle ruht
So wie es ein Zwerg gerne tut



Leider wirkt das nicht immer. Manchmal vermag nur das Feuer einer belebten Halle die vom Kampf erregte Seele zu besänftigen. Und manch anderes Mal ist nur ein Bund von Gleichgesinnten stark genug gegen die ewig lauernden Scharen der weißen Hand. Sie wird immer stärker, bissiger, grausamer, diese Brut. Selbst stolze Zwerge können es sich nicht mehr leisten, den Wandel der Welt und den anstehenden krieg zu ignorieren. Und so ersuche ich die Gastfreundschaft eurer Sippe, auch wenn ich zwischenzeitlich mal wieder für Wochen vom Erdboden verschluckt wurde. Es rufen viele Taten abseits dieser Welt, aber der Drang, nach Mittelerde zurückzukehren, ist viel zu mächtig.

Ein Leben lang könnte ich die Reise nach Mittlerde wagen, doch scheint mit ein einziges Leben nicht genug um Herr über zwei Welten zu sein. Um so mehr schätzt ein einsamer Barde wie ich Worte und Taten Verbündeter - in beiden.

Ich empfehle mich

Singlorin Mithrilschurf, stolzer Barde aus dem Zwergengeschlecht, stets für ein Ständchen zu haben, das eure Moral stärken möge. Doch auch flink mit dem Schwerte und geschickt beim Singen niederschmetternder Lieder, die selbst den gemeinsten Uruk im Mark erschüttern.
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